Bericht Rumänien
(von Marcel Körner)


Treffen am 18.06.2010 um 8.00 Uhr am Flughafen Dortmund.

Schlaf in den Knochen und noch keinen Kaffee gehabt, so´n Schiet...
Check in war easy, man hatte ja nicht viel mit, außer Marco mit seinen drei Gitarren... Nach dem Sicherheitscheck war ich ein wenig verloren, denn alle anderen sind schon mal zum Flugzeug gegangen. Welchen Weg musste ich nun nehmen??? Hab dann doch noch den Weg zum richtigen Flieger erwischt...

Bei der Landung am Flughafen Bukarest wurden alle Passagiere mal kurz wachgerüttelt, als der Flieger nen „kleinen“ Schlenker gemacht hat.

Treffen am Reisebus mit den anderen Bands und mal die Kehle mit nem Kühlen Bier befeuchtet, während die Fussballverrückten das nächstgelegene Restaurant zum „Public-Viewing“ auserkoren hatten. Ich persönlich hatte nette Gespräche mit den Jungs von „Contradiction“...und noch en Bier...und nix zu Essen....

Fahrt nach Bran mit den anderen Bands im Bus. Das Bier machte sich bemerkbar, denn recht früh wurden Stimmen laut, die nach nem Klo schrieen... Und der Hunger wurde größer...Im Radio plärrte Volksmusik und Schlager.

Endlich in Bran angekommen ging es daran ein Zimmer zu bekommen, hier lief alles Reibungslos und die Zimmer waren sogar richtig angenehm... mit direktem Blick auf die berühmte Burg... Abends war dann ein Empfang durch den deuschen Konsul auf dem Schloss angesetzt. Leider war der Hunger noch immer ein ständiger un dstärker werdender Begleiter und dann gabs da nur kleine Häppchen, kleine Spießchen und noch kleinere Suppen. Geschmack war ausgezeichnet, aber hätte der Koch zu „Vlad's“ Zeiten gelebt, wäre ihm der nächste Pfahl sicher gewesen. Denn die Nachfrage war stets größer als das Angebot.. Und einem deutschen Biertrinker Sekt und Wein zu kredenzen geht schon mal gar nicht....

Die Führung durchs Schloss (oder Burg) war kurz und knackig, aber recht informativ. Danach hieß es „Die Flaschen sind leer, jetzt geht’s ins Bett“

Samstag 19.06.10

Das erste was sich am Morgen bemerkbar machte war der immer noch leere Magen, der Protestierend auf das Schaumwasser vom Vorabend reagierte. Somit hieß es erst mal „Futter suchen“

Ein recht üppiges Buffet war im Restaurant aufgebaut. Ohne Rücksicht auf Fett und Cholesterien konnte man sich das dann mal schmecken lassen. Wer weiß wanns das nächste mal was gibt... Gegen elf waren wir dann zum Soundcheck verabredet, wobei die Stunde Zeitverschiebung manchen nicht gut bekommen ist...

Auf dem „Festivalgelände“ dann erst mal ernüchterung... Bühne nicht fertig und das Material zum Spielen traut man sich noch nicht mal zum Üben für zu Hause zu nehmen. Erklär mal einem Rumänen, dass ein Gitarrenamp nicht mit einem Bass harmoniert... OK, Dann zurück ins Hotel und noch ein wenig Schlaf nachholen.

Gegen Abend sind wir dann wieder auf das Gelände gegangen um was zu Essen.... Wieder guter Geschmack, wieder kleine Portionen......

Der nächste Schock: Es sind kaum Gäste da. Das Gelände gleicht einer Verlassenen Grasebene, wo gerade noch aufgebaut wird, aber das Festival ist schon im vollen Gange. Der Sound: GROTTENSCHLECHT!!!
Das soll was werden....

Nachmittags kam noch AXXIS Soundmann Basi . Der hat dann am Abend, direkt vor dem Gig die ganze Technik auf links gekrempelt, damit's sich einigermaßen anhörte.
Der Gitarrenamp ist mittlerweile durch den Bass zerstört worden...

Gegen elf gings dann los...gerockt... Und dabei ein Transylvanisches Gewitter genossen, das erst mal die ganze Bühne abgewachen hat. Da hielt dann auch kein „3 Wetter Taft“.

Wie gesagt, Rumänien ist echt ne Reise wert....

Gruß Marcel

the stage in front of the castle

sometimes some foodArrival at the hotel

The castle

the walk to the castlebackground music for metal musicainsMarcel macht den Rundgang durch's Schloß mit